„Ich bin zu alt, um nur zu spielen, Zu jung, um ohne Wunsch zu sein“ – Wie hält es die Gesellschaft mit radikalem technologischem Wandel? @UniGraz

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Von Rita Strohmaier, Marlies Schütz und Stella Zilian

„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“, fragt Gretchen Faust in Goethes gleichnamiger Tragödie. Nun, vermutlich nicht so. Schließlich ließ sich Faust, der wohl berühmteste Wissenschaftler in der deutschen Literaturgeschichte, auf einen Pakt mit dem Teufel ein, weil er an der Fähigkeit der Wissenschaft, die Natur tatsächlich zu begreifen, (ver)zweifelte. Heute, im Zeitalter der Digitalisierung, scheint die Gesellschaft dem Deus ex Machina, dem Gott aus der Maschine, hinterher zu pilgern. Der Staat tut das seinige dazu, den Technologiewandel – etwa in der Biologie, den Medien, oder der Robotik, – zu orchestrieren. Ohne den Teufel an die Wand zu malen, sollten wir uns die Frage stellen, ob und wie wir mit den aus der Diffusion neuer Technologien resultierenden Veränderungen aus sozioökonomischer Sicht Schritt halten können. Ist das bestehende System fähig, radikalen technologischen Wandel über kurz oder lang zu kontrollieren? Wenn nicht, welchen…

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