Agenda für Mensch-Maschine-Organisationen – Freistil-Kreativität gegen Software-Logik #NEO15

Ich sag mal

#NEO15 Session #NEO15 Session

Als der holländische Großmeister Jan Hein Donner gefragt wurde, wie er sich auf ein Match gegen einen Computer vorbereiten würde, antwortete er: „Ich würde einen Hammer mitbringen.“ Es sah es also fast so aus, als hätte der Mensch nichts mehr zum Schachspiel beizutragen. Hatte doch der frühere Schachweltmeister Wladimir Kramnik das Mensch-Maschine-Duell in der Bonner Bundeskunsthalle gegen den von der Hamburger Firma Chessbase entwickelten Schach-Computer Deep Fritz im Jahr 2006 klar verloren. Als akkreditierter Journalist berichtete ich damals von dem ungleichen Duell. Schon im Vorfeld des Wettkampfes galt der Schachcomputer als klarer Favorit.

„Von einigen Spitzenspielern weiß ich, dass sie sehr beunruhigt wären, gegen den Computer überhaupt erst anzutreten und dass sie einen solchen Zweikampf vielleicht vermeiden würden. Dies ist verständlich, denn eine klare Niederlage kann dein künftiges Spiel stark beeinflussen. Es ist klar, dass sich dieses Rechenmonster jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag ständig verbessert und ich…

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