New Work: Chancen für den Mittelstand – #NEO15 Session von @marymicrosoft

Wirtschaft trifft Netzszene im Rheinischen Landesmuseum in Bonn

Wirtschaft trifft Netzszene im Rheinischen Landesmuseum in Bonn

Die digitale Transformation ist für den Standort Deutschland und jedes einzelne Unternehmen eine gesamtgesellschaftliche und betriebswirtschaftliche Pflicht, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und der Betriebe auf Dauer zu sichern.

Die zunehmende Globalisierung des Wettbewerbs, sich immer schneller verändernde Märkte und ein Kundenverhalten, das nach personalisierten Produkten und Dienstleistungen und nach mehr Nähe zwischen Anbieter und Kunde verlangt, lassen sich nur mit durchgehend digitalisierten Prozessen meistern.

Gleichzeitig bietet die digitale Transformation Raum für völlig neue Ideen, Geschäftsmodelle und die Eroberung neuer Märkte, die ohne die Mittel der Digitalisierung vielen, gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen verschlossen blieben. Cloud-Technologien, ohne die die digitale Transformation nicht denkbar ist, sorgen für eine Demokratisierung der Märkte und Öffnung für kleine und mittelständische Unternehmen.

„Wir glauben daran, dass durch die digitale Transformation ein digitales Wirtschaftswunder möglich ist“, so Marina Treude von Microsoft, Strategy SMB Lead Office 365.

Ohne die Stärke und die Innovationskraft des Mittelstands werde es neues Wirtschaftswunder geben. Leider zögern kleine und mittelständische Unternehmen bei der digitalen Transformation.

Eine aktuelle IDC-Studie im Auftrag von Microsoft Deutschland zeigt, dass der deutsche Mittelstand den Druck zur Veränderung zwar spürt, aber mehr Unterstützung bei der digitalen Transformation benötigt. 48 Prozent der Unternehmen empfinden den verschärften Wettbewerb mit lokaler, 38 Prozent mit internationaler Konkurrenz, als Bedrohung. Sich wandelnde Ansprüche der Kunden sind die größte Herausforderung für den deutschen Mittelstand.

62 Prozent der Unternehmen müssen heute bereits mit stark veränderten Kundenanforderungen umgehen. Ein Drittel (31 Prozent) der Firmen hält eine Verbesserung der Kundenansprache und der Kundenorientierung für ein wichtiges Thema.

Dennoch sieht bisher nicht einmal die Hälfte der befragten Unternehmen das Potential innovativer Technologien zur Verbesserung der Kundenbindung und nur ein gutes Drittel sieht durch Big Data- und Analytics-Tools die Chance, um zu einem tieferen Wissen über ihre Kunden zu gelangen und auf Veränderungen bei Kundenansprüchen besser reagieren zu können.

Es gibt durchaus nachvollziehbare Gründe für dieses Zögern speziell bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU): vermeintlich nicht gelöste Sicherheitsfragen etwa oder Unsicherheit über den Nutzen der Cloud im Verhältnis zu den Kosten.

„Aber das sind keine kategorischen Hindernissen, sondern lösbare Fragen: Die Cloud ist im Vergleich zu den meisten firmeneigenen Rechenzentren sicher und sie ist für alle Projekte mit Investitionsbedarf auch aus finanzieller Sicht die richtige Wahl. Durch hybride Ansätze mit einer Mischung von On Premise- und Cloud-Architekturen gehen digitale Technologien jedes Transformationstempo mit“, sagt Treude.

Der Einsatz der digitalen Technologien ist nicht die einzige Aufgabe für den Mittelstand.

Der Wandel im Unternehmen betrifft auch alle Formen der so genannten Wissensarbeit, die in allen Organisationen einen immer größeren Raum einnimmt. Wissensarbeiter wollen anders arbeiten, als die Büroarbeiter vergangener Zeiten. Wie, hat Microsoft unter anderem im Manifest für neues Arbeiten formuliert.

Im Büro sei also eine Revolution fällig, eine Emanzipation von Ort und Zeit, vom ’nine to five‘, eine Abkehr von der strikten Trennung von ‚harter‘ Arbeit tagsüber und ‚endlich‘ Freizeit und ‚echtem‘ Leben danach.

Moderne Wissensarbeit findet außerhalb von traditionellen Büros und Hierarchien statt, ist weitgehend selbstbestimmt, mobil und vernetzt:

Microsoft habe in der Diskussion um New Work eine Doppelrolle:

Als Unternehmen mit vertraglich vereinbarter Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensarbeitsort geht Microsoft in der Neugestaltung der Büroarbeit konsequent voran.

„Microsoft steht mit seinen Technologien und seiner Arbeitskultur beispielhaft für die digitale Transformation der Arbeitswelt“, sagte Arbeitsministerin Andrea Nahles anlässlich eines Besuchs bei Microsoft Deutschland im Herbst 2015.

Mit seiner neuen Firmenzentrale in München-Schwabing realisiert Microsoft die „neue Welt des Arbeitens“. Jeder Mitarbeiter kann die Arbeitsumgebung ganz individuell an die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen angepasst auswählen. Die Raumaufteilung der insgesamt 26.000 Quadratmeter in der Parkstadt Schwabing erstreckt sich über vier verschiedene Arbeitszonen, die unterschiedliche Tätigkeitsschwerpunkte besonders unterstützen: vielfältige, offene Bereiche zur kollaborativen Projekt- und Teamarbeit, Meetingwelten für den formellen und informellen Austausch, Rückzugsbereiche für Tätigkeiten, die hohe individuelle Konzentration erfordern sowie klassische Arbeitsplätze für vor allem administrative Aufgaben.

Die digitale Transformation ist kein Hexenwerk. Marina Treude wird in ihrer Session auf der Next Economy Open das Thema „New Work: Chancen für den Mittelstand“ die notwendigen Werkzeuge für den Transformationsprozeß darlegen.

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3 Kommentare zu “New Work: Chancen für den Mittelstand – #NEO15 Session von @marymicrosoft

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