Der Weg zur resilienten Organisation – Wie man widrige Umstände überwindet #NEO15 Praxis-Session @BuhlCoaching

Hindernisse des täglichen Lebens

Hindernisse des täglichen Lebens

Erschöpfte Menschen sind nicht kreativ, sie sind mut- und ratlos, oftmals zynisch und destruktiv. Wir brauchen aber Menschen, welche die Veränderungen, vor denen wir stehen, mutig, kraftvoll und zuversichtlich mit gestalten. Menschen brauchen die Hoffnung, dass sie diesen fundamentalen Wandel schaffen können. Resilienz bringt Menschen und Organisationen aus der Erschöpfung und macht sie wieder handlungsfähig.

Am praktischen Beispiel eines Unternehmens zeigt Petra-Alexandra Buhl in Ihrer NEO15-Session,

wie man Situationsbewusstsein schafft
Verletzbarkeiten des Unternehmens identifiziert
wie Unternehmen Risiken minimieren können
wie sich Unternehmen an den digitalen Wandel anpassen können
was Unternehmer tun können, um ihre Mitarbeiter dafür zu stärken.

Kontakt und Arbeitsbeziehung sind dabei entscheidende Themen. Im kleinen Exkurs zu virtuellen Teams und organisationale Resilienz wird das besonders deutlich. Der Aufbau von Vertrauen über Distanz ist eine der größten Herausforderungen. Zum einen sind Instrumente nötig, die Kooperation organisieren. Zum anderen braucht es eine hohe Selbstreflexivität und Eigenverantwortung der Teammitglieder. Ohne eine tragfähige Feedback- und Kommunikationskultur sowie gute Führung ist der Sprung zur resilienten Organisation hier noch weniger zu schaffen als in stationären Teams.

Digitalisierte Wirtschaft bringt für Berater daher einen gravierenden Rollenwandel mit sich. Wenn die ganze Welt sich ändert, müssen auch die Berater sich bewegen. Viele wollen das nicht 😉 Anders als in der Vergangenheit sind sie gefordert, Verantwortung für die Gesamtorganisation zu übernehmen. Sie müssen Unternehmen zielgerichtete und konkrete Lösungen passend zur aktuellen Situationen anbieten. Um wirksam zu sein, dürfen sie sich nicht länger heraushalten. In der Session spreche ich auch kurz über meine Erfahrungen als „Haus-Supervisor“ in der digitalen Welt.

Petra-Alexandra Buhl ist Coach, Supervisorin und Organisationsentwicklerin. Sie hat viele Jahre als Journalistin gearbeitet und verfügt über zehn Jahre Führungserfahrung. Sie berät insbesondere Führungskräfte und Unternehmen im digitalen Wandel. Eines ihrer Schwerpunkt-Themen ist Resilienz – das Gedeihen trotz widriger Umstände.

Ihre Session zeigt, wie Resilienz in kleinen und mittleren Unternehmen gefördert werden kann. Menschen und Organisationen müssen flexibel, belastbar und widerstandsfähig sein, damit sie die Herausforderungen meistern können, vor denen wir stehen.

Hintergrund:
Führung war noch nie so spannend und zugleich so anspruchsvoll wie heute: Es ist eine zentrale Führungsaufgabe, den Sinn einer Arbeit herauszustellen, Werte und Normen zu vermitteln. Alle Führungskräfte müssen lernen, mit hoher Komplexität umzugehen, Unsicherheit und Ambiguität auszuhalten. Die Welt, in der wir leben, verändert sich rasant. Technologischer Fortschritt, demographischer Wandel, schwindende Märkte und Ressourcen, Klimawandel und Globalisierung fordern uns heraus. Die Welt ist mehrdeutig, komplex und unsicher. Das schafft Raum für mehr Kreativität und Innovation in Organisationen. Aber beides braucht ein stabiles Fundament. Führungskräfte müssen permanent Veränderungen steuern und zugleich Lernprozessen Raum geben, damit Mitarbeiter dem Wandel mental hinterher kommen. Das ist nicht leicht. Menschen haben vor Veränderungen Angst, wenn sie fürchten, dass sie davon überwältigt werden, weil ihre Kompetenzen und Kräfte nicht ausreichen oder dass sie es nicht schaffen.

Wir brauchen deshalb Menschen, die Führung im Sinne von Moderation, Resilienz-Förderung und Prozessbegleitung übernehmen. Sie brauchen Wissen über Verhalten, Gruppendynamik, Umgang mit Emotionen in Veränderungsprozessen. Sie müssen wissen, was Menschen und Organisationen widerstandsfähig, belastbar und flexibel macht. Und sie müssen in der Lage sein, Kooperation zu organisieren.

Das kann man lernen. An einem Punkt trennt sich aber die Spreu vom Weizen: Wichtig ist, „altes Verhalten zu verlernen“ und regelmäßig Selbstreflexion zu betreiben. Wenn nichts mehr sicher ist, brauche ich einen inneren Kompass, der mir in komplexen Situationen den Weg weist. Wer andere führen will, muss deshalb zuerst an sich selbst arbeiten. Führung ist Beispiel, Beispiel, Beispiel – deshalb schrecken jetzt so viele davor zurück, Verantwortung zu übernehmen. Unsicherheit aushalten zu können, dabei handlungsfähig und kreativ zu bleiben, ist für uns alle eine große Herausforderung. Unsere Gehirne stammen aus der Steinzeit. Sie sind diesem rasanten Wandel noch nicht gewachsen. Wir müssen neues Verhalten schon anwenden, während wir es noch lernen.

Siehe auch:

Interviewprojekt „Hindernisse machen uns groß: Resilienz und Digitalisierung“

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