Stahlharte Gehäuse der Hörigkeit versus Hashtag Ökonomie – Campus Gespräch mit Käsekuchen zur #NEO15

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Käsekuchen, Himbeeren und eine Menge Diskussionsstoff

Unternehmen waren immer schon Verknüpfungsmaschinen. Firmen suchten nach Verknüpfungen bei Kunden, Lieferanten und “Helfern”. Sie waren aber nur dann erfolgreich, soweit sie sich als Verknüpfung für andere profilierten.

“Unternehmen waren immer schon Orte des Zusammenwirkens von Menschen, Plänen, Prozessen und Leistungen — wobei die Organisationsformen sich historisch wandelten“, schreibt @write2gether.

Etwa die Metamorphose von der Agrarwirtschaft zum Industriekapitalismus mit zahlenorientierten Management-Methoden, zerlegten Arbeitsschritten, vorgeschriebenen Handgriffen und hierarchischer Kommunikation. Also all das, was wir unter dem Taylorismus subsummieren.

Davon müssen wir uns nun verabschieden, auch wenn es noch viele Protagonisten gibt, die den alten Methoden anhängen und wenig auf engagierte, kreative und selbstdenkende Mitarbeiter setzen.

Die Abkehr vom “dummen” Taylorismus zur “intelligenten” kooperativen Wirtschaft über digitale Plattformen, könnte für Unternehmen in Deutschland eine interessante und machbare Herausforderung sein. Das gilt besonders für die Forschung und Entwicklung in technologisch offenen Welten.

Wenn Mittelstand die Netzszene trifft

Hier könnte das Zusammenwirken mit jungen Technologiefirmen und generell mit der Netzszene besonders für den Mittelstand Vorteile bringen.

Wer nur im eigenen Saft schmort und das Altbekannte perfektioniert, wird mit den radikalen Innovationen der Netzökonomie, branchenfremden Software-Anwendungen und neuen Plattform-Anbietern wie AirbnB nicht zurecht kommen. Rezepte gegen die eigene Engstirnigkeit bekommt man nicht in der eigenen Organisation.

Auf der Suche nach externen Disruptoren

Meistens kommen die disruptiven Technologien und Geschäftsmodelle von Außenstehenden. Sie machen das Altbekannte sprunghaft obsolet. Unter Umständen binnen weniger Monate. Man sollte daher den eigenen Kontext hinter sich lassen und sich mit potentiellen “Disruptoren” verbünden.

Statt mit Dollar-Schrot zu schießen wie Google, empfiehlt der Medium-Autor Netzwerk-Schrot. Auch gut. “Wir leben in der Epoche der beginnenden Netzwerk-Ökonomie. Silicon Valley selbst könnte man vielleicht als den Prototypen einer solchen Verknüpfungsmaschine sehen.”

Mehr Kooperation, Interaktivität und Offenheit

Die nächste Stufe der wirtschaftlichen Entwicklung bestehe aus noch produktiverer Vernetzung, noch mehr Kooperation, noch mehr Interaktivität zwischen den unterschiedlichsten Teilnehmern und Kräften, noch mehr hierarchiearme Kommunikation zwischen den Vernünftigen, den Rechnern, den Träumern, den Tüftlern und Codern, noch mehr Offenheit nach außen, mehr Außenkontakte, mehr Neugier — mehr Interesse am sich Entwickelnden und Freude am sich Ändernden.

Was das mit der Hashtag Ökonomie und dem stahlharten Gehäuse der Hörigkeit von Max Weber zu tun hat, erläutere ich mit @editor_page @KlausMJan @Staeudtner in der Käsekuchen-Runde des Netzökonomie-Campus im Vorfeld der Next Economy Open in Bonn.

Man hört, sieht und streamt sich 🙂

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Ein Kommentar zu “Stahlharte Gehäuse der Hörigkeit versus Hashtag Ökonomie – Campus Gespräch mit Käsekuchen zur #NEO15

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