Offene, partizipative, branchenunabhängige Mehrzweck-Plattform nach Linux-Prinzipien: Forschungsarbeit zur #NEO15

#BonnerSommerInterview mit Professor Lutz Becker zur nachhaltigen Netzökonomie

#BonnerSommerInterview mit Professor Lutz Becker zur nachhaltigen Netzökonomie

Professor Lutz Becker, Studiendekan der Fresenius Hochschule in Köln, wird uns mit seinen Studentinnen und Studenten wissenschaftlich begleiten.

Entwicklung von Thesen für die Next Economy Open am 9. und 10. November beispielsweise auf Basis von Experteninterviews. Vorstellung der Thesen und Moderation eines Workshops vor Ort und abschließende Zusammenfassung von beidem zu der Frage:

Ist für die Next Economy (einschließlich Industrie 4.0) eine offene, partizipative, branchenunabhängige Mehrzweck-Plattform nach Linux-Prinzipien sinnvoll und machbar?

Dazu die Fragestellungen: Was sind Plattformen? Welche wirtschaftliche Rolle spielen sie? Was macht offene und geschlossene „Welten“ aus? Welche Rahmenbedingungen sind relevant/müssen erfüllt werden? Wer könnte partizipieren? Könnte man die Partizipation nach Linux, Wikipedia-Prinzipien organisatorisch gestalten? Was wären die politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ein solches Projekt?

Im #BonnerSommerInterview mit Professor Becker sind wir auf diese Frage schon eingegangen.

Von unserer Seite würde ich in kommenden Netzökonomie-Campus-Runde die ordnungspolitische Seite der Plattform-Ökonomie intensiver debattieren: Ludwig Erhard für die Netzökonomie gesucht; Wettbewerbspolitik und die Monopole der Silicon Valley-Giganten; Kommt im digitalen Tsunamie der Mittelstand unter die Räder?

Welche weiteren netzökonomischen Aspekte sollen wir auf der #NEO15 aufgreifen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge 🙂

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8 Kommentare zu “Offene, partizipative, branchenunabhängige Mehrzweck-Plattform nach Linux-Prinzipien: Forschungsarbeit zur #NEO15

  1. Wir arbeiten gerade zu diesem Thema im Rahmen des Kompendiums Digitale Standortpolitik – „Industrie 4.0: Wie digitale Plattformen unsere Wirtschaft verändern – und wie die Politik gestalten kann“ (Herausgeber Ansgar Baums | Martin Schössler | Ben Scott).

    Unser analytischer Rahmen für Plattformmärkte: http://plattform-maerkte.de/dna/ . Was Sie als „Linux-Plattform“ beschreiben wäre in unserer Systematik eine offene, konsortial gestaltete Plattform.

    DIe Branchenanalysen (u.a. Automotive, Landwirtschaft, Aviation, Hausvernetzung) folgen in Kürze, erste Blogbeiträge finden sich hier: http://plattform-maerkte.de/blog/

    Unser Zwischenergebnis: Geschlossene Plattformen evozieren meist eine Reaktion im Markt. Die These Plattformen = Monopolisierung lässt sich in dieser Allgemeinheit deswegen nicht halten. Ein typisches Muster sind drei bis fünf Plattformen pro Marktsegment – die „offene Alternative“ ist also gegeben.

    Ich wünsche viel Erfolg beim Projekt!

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  2. Pingback: Wie VWL-Gichtlinge die (netz-)ökonomische Wirklichkeit ausblenden - Netzpiloten.de

  3. Pingback: #NEO15 als Ideenspender: Vom #NextSendezentrum bis zur Plattformisierung der Wirtschaft – Ab nach Bonn im November! | #NEO15 Matchen, Moderieren, Managen

  4. Pingback: Über netzökonomische Blindflüge von Wissenschaft und Wirtschaft #NEO15 | Netzstrategien für die Wirtschaft

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